Meine Geschichte

Alles danach ist ein Geschenk.

Am 3. Mai 1998 hätte ich sterben können. Ich war sechs Jahre alt und verlor bei einem Autounfall meinen linken Arm. Seit diesem Tag begleitet mich ein Grundsatz: dankbar sein, Lösungen suchen und den nächsten Schritt gehen.

Andreas Onea im Portrait

Kapitel 01 · Der Unfall

3. Mai 1998

Auf dem Heimweg aus Rumänien verlor mein Vater bei starkem Regen die Kontrolle über unser Auto. Ein Lkw hatte Öl auf der Straße verloren. Das Auto überschlug sich. Ich wurde aus dem Wagen geschleudert, der Sicherheitsgurt riss mir den linken Arm ab.

Ein Tag, vier Möglichkeiten

Ich hätte diesen Tag nicht überleben müssen.

Das Auto blieb kurz vor einem Baum liegen. Ich brach mir beim Aufprall nicht das Genick. Die offene Wunde lag nahe am Herzen, doch ich verblutete nicht. Heute schaue ich auf den schwersten Tag meines Lebens und empfinde Dankbarkeit. Alles, was danach kam, durfte ich erleben.

Historisches Foto aus Andreas Oneas Kindheit

Kapitel 02 · Familie

Wir finden eine Lösung.

Meine Eltern gaben mir Sicherheit, lange bevor ich selbst verstanden habe, was möglich sein würde.

Meine Mutter

Bedingungslose Liebe

Sie sah ihren Sohn. Diese Selbstverständlichkeit hat mir geholfen, meinen Körper und mein Leben anzunehmen.

Mein Vater

Die Familie tragen

Er hätte an der Verantwortung zerbrechen können. Seine Entscheidung war klar: Wir gehen gemeinsam weiter.

Andreas Onea als Kind nach dem Unfall

Alltag und Schule

Vieles ging. Halt anders.

Schnürsenkel, Schreiben, Musizieren, Spielen: Ich lernte meinen Alltag neu. Menschen in meiner Familie, in der Schule und später im Sport suchten mit mir nach Wegen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Inklusion geprägt. Teilhabe entsteht, wenn jemand beitragen darf.

Sommer 1999

Schwimmen als Therapie.

Im Rehazentrum Weißer Hof schickten mich die Ärzte ins Wasser. Meine erste Trainerin zeigte mir, wie Schwimmen mit einem Arm funktioniert. Aus vorsichtigen Bewegungen wurde Freiheit. Das Becken gab mir Selbstvertrauen und bald auch ein Ziel.

Andreas Onea springt ins Wasser
Andreas Onea bei einem frühen Schwimmwettkampf

Vom ersten Rennen nach Peking

Aus Therapie wurde Wettkampf.

Bei meinem ersten Rennen kam ich als Letzter ins Ziel. Einige Jahre später schwamm ich bei österreichischen Meisterschaften. Mit 16 qualifizierte ich mich für Peking 2008. Dort wurde aus einer Möglichkeit ein großer Traum: eine paralympische Medaille.

Meine Wettkampfkarriere weiterlesen

Heute

Der Weg trägt weiter.

28 Jahre später darf ich diese Erfahrungen weitergeben: als Para-Schwimmer auf dem Weg nach LA 2028, als Moderator, als Speaker und als Vater. Jede Rolle erinnert mich daran, wie viel möglich wird, wenn Menschen Chancen bekommen und ihren Beitrag leisten dürfen.

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Aktuelles Portrait von Andreas Onea

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Warum hat Andreas Onea nur einen Arm?

Ich habe meinen linken Arm am 3. Mai 1998 bei einem Autounfall verloren. Ich war damals sechs Jahre alt.

Wie bin ich Para-Schwimmer geworden?

Schwimmen begann in der Rehabilitation. Aus Therapie wurden Training und Wettkampf. 2008 stand ich erstmals bei den Paralympics.

Was bedeutet „Wir finden eine Lösung“?

Der Satz begleitet mich seit meiner Kindheit. Er richtet den Blick auf den nächsten machbaren Schritt und auf die Menschen, die ihn gemeinsam mit mir gehen.

Worüber spreche ich in meinen Vorträgen?

Ich spreche über Resilienz, Lösungsorientierung, Inklusion, Rückschläge und die Entscheidungen, die Menschen handlungsfähig halten.

Meine Sportkarriere

Peking, London, Rio, Tokio, Welt- und Europameisterschaften: Auf der Sportseite erzähle ich von Niederlagen, Comebacks, Medaillen und Rekorden.

Zum Sport

Meine Keynotes

Die Erfahrungen aus meinem Leben und dem Leistungssport bringe ich als Speaker auf die Bühne.

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Der nächste Schritt

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